Die neuen Deutschen Meister der Jugend / Tag 2

An Tag zwei der diesjährigen Deutschen Meisterschaften fielen die Entscheidungen in allen Klassen und die U21-Mädchen griffen nun auch ein.

Fangen wir mit unseren Jüngsten an. In der U12 traf Benjamin Kaul auf Jordan Jentzsch im Halbfinale. Mit sehr guten Reihen von 34, 24 und 24 ließ er seinem Gegner keine Chance und zog somit ins Finale ein. Im anderen Halbfinale war es etwas spannender. Hier trafen Tobias Fischer und Vincent Popella aufeinander. Beide zeigten zu Anfang nicht ihr bestes Spiel. Nach 1:1 in den Sätzen kam es in Satz 3 zum 17:17. Ausstoßen war angesagt. Dieses konnte Vincent für sich entscheiden und sich die Führung holen. Tobias legte im 4. Satz eine 24 hin und es ging in den entscheidenden 5. Satz. Vincent legte 22 vor. Tobias wollte aber keine Zweifel aufkommen lassen und konnte mit satten 31 den Finaleinzug sichern.

Benjamin spielte aber weiter unbeirrt sein Spiel. Der 1. Satz noch knapp mit 25:22 für Benjamin, wurde es anschließend deutlicher. 27:16 und 27:9 gingen die folgenden Sätze aus. Damit konnte sich Benjamin Kaul zum dritten Mal in Folge Deutscher Meister der U12 nennen.

 

Kommen wir zur U15. Hier waren beide Halbfinals mehr als spannend. Jack Pätzel ging mit 2:0 gegen den Lokalmatador in Führung. Maximilian Dambor ließ sich davon nicht aus dem Konzept bringen und gewann die nächsten zwei Sätze. Somit wieder ein Entscheidungssatz. Hier konnte Jack nur 18 anbieten, was Maximilian natürlich ausnutzte und mit 30 sich den Satz und den Finaleinzug sicherte. Ähnlich lief es im anderen Halbfinale zwischen Max Thomas und Ben Jules Kufeld. Auch hier ging Ben Jules mit 2:0 in Führung und Max Thomas drehte anschließend auf. Er konnte ein 2:2 erzwingen. Im Entscheidungssatz musste Ben Jules vorlegen. Hier leistet er sich einen Fehler zu viel, wodurch er nicht über 11 Punkte hinaus kam. Max spielte den letzten Satz relativ abgeklärt und sicherte sich den Finaleinzug.

Im Finale war Maximilian dann richtig warmgelaufen und ließ seinem Kontrahenten keine Chance. Mit 26:22, 26:18 und 30:13 holte auch er sich erneut den Titel: Deutscher Meister der U15.

 

In der U18 konnte Julius Eichler eine 215 nachlegen und kam somit auf insgesamt 852 Points. Finn Niemiec schaffte es im letzten Durchgang auf 205, womit er sein Gesamtergebnis auf 843 Points anhob. Tobi Krollig steigerte sich von Runde zu Runde und kam schlussendlich auf gute 809 Points, die ihm am Ende auch die bronzene Medaille bescherten. Alessandro konnte seinen Ausrutscher nicht mehr ausbügeln und kam am Ende auf 693 Points. Rocco spielte besser als am Vortag, schaffte es aber nicht mehr, sich an die Führenden heranzuspielen, und beendete das Turnier auf Platz 4. Somit heißt der neue Deutsche Meister der U18 Julius Eichler. Finn schloss auf einem guten zweiten Platz ab und sicherte das silberne Edelmetall.

 

Bei den Ältesten der Jugend war weniger Spannung drin, als man es zu Anfang dachte. Alexander Schröder zeigte im letzten Durchgang nochmal seine Fähigkeiten und spielte die Bestleistung von 279 Points, kam aber durch vorherige Ausrutscher nicht über 935 Points im Gesamten hinaus. Damit der sichere zweite Platz und Gewinner der silbernen Medaille. Denn an Ian Welde war an diesem Wochenende kein Vorbeikommen Eine 204 hätten gereicht, um Meister zu werden, aber Ian reichte das nicht. Mit einer super Leistung von 271 schaffte er es auf sehr gute 1003 Points im Gesamtergebnis. Somit ist Ian Welde der neue Deutsche Meister der U21. Mit soliden Leistungen konnte sich Lenny Noel Kriedel den dritten Platz der U21 sichern! Oscar Rothe (463) und Jamie Jüpner (589) präsentierten sich auch überragend bei den Älteren Vielen Dank an Jamie, Oscar und Lenny, die alle drei bereit waren, in der höheren Altersklasse mitzuspielen.

 

Bei der U21 weiblich musste leider jemand absagen, wodurch sie nur zu Viert in das Turnier starteten. Trotzdem war jeder Satz umkämpft und alle wollten sich den Titel holen. Frieda Hanschke legte in der ersten Partie gegen Sofia Kotzur mit 3:1 den Grundstein. Madlen Weidner erkämpfte sich gegen Helena Scholz ein Unentschieden. Sofia konnte in ihrer zweiten Partie mit 3:1 gegen Helena wichtige Matchpunkte einfahren. Sehr spannend war das Spiel von Madlen gegen Frieda. Beide schenkten sich nichts und trennten sich am Ende mit einem 2:2. Als Frieda anschließend mit 3:1 gegen Helena gewann, stand fest, dass ihr der Titel nicht mehr zu nehmen ist. Frieda Hanschke ist damit die neue Deutsche Meisterin der U21 weiblich Madlen konnte gegen Sofia ein 3:1 erringen, womit sie sich Platz 2 und die silberne Medaille sicherte. Trotz der Niederlage schaffte Sofia Kotzur es auf den dritten Platz.

 

Am Ende können wir auf 5 deutsche Meister und eine sehr gelungene Deutsche Jugendmeisterschaft 2026 zurückschauen.

Wir gratulieren allen Teilnehmern, Platzierten und Gewinnern und bedanken uns bei allen Sponsoren für ihre Unterstützung. Allen voran die Volksbank Chemnitz als Hauptsponsor, Sven Petzke, der die Sachpreise für die gesamte Jugend zur Verfügung stellte (Queues, Queuetaschen und Weiteres), und die Marxstädter Brauerei in Kooperation mit dem Lebenshilfe e. V. Chemnitz, die die Pokale zur Verfügung stellten.