Beim Billard nichts neues?

Beim Billard nichts Neues? 

 

Weit gefehlt. Es sind zur Zeit Bemühungen im Gange, um unsere schöne Sportart attraktiver zu gestalten. Ausgehend von der Tatsache, dass wir über eine sehr lange Zeit nach gleichem Muster spielen und auch kaum etwas daran geändert haben, haben sich einige unserer Spieler Gedanken gemacht, wie man eventuell unser Spiel attraktiver und öffentlichkeitswirksamer gestalten könnte.  

Daraus ist eine Idee geboren, die auf den Wettbewerb der einzelnen Spieler gegeneinander abzielt. Das soll heißen, dass bei den Mannschaftswettkämpfen nicht mehr die Punkte, die jeder Einzelne erzielt, summiert werden und am Ende die Mannschaft mit den meisten Punkten den Sieg davonträgt. Sondern die einzelnen Spieler gegeneinander antreten und der mit den meisten Points die Partie gewinnt und dafür die Mannschaft 2 Satzpunkte erhält. Für ein Unentschieden erhalten beide Mannschaften 1 Punkt. Die nächsten Partien schließen sich an und am Ende gewinnt die Mannschaft mit den meisten Satzpunkten, das kann 12:0 ausgehen oder unentschieden 6:6 oder wie auch immer. So bleibt der Wettkampf spannend und ist auch für den Laien besser nachvollziehbar. Damit das Gesamtergebnis weiterhin eine Rolle spielt, gibt es zusätzlich 4 Satzpunkte und erhöht somit insgesamt auf 16:0 oder 8:8 bzw. jedes mögliche Ergebnis. 

Diese Variante soll in der nächsten Saison (2026/27) in der 1. und 2. Bundesliga getestet werden. Nach Ablauf der Saison wird diese Variante ausgewertet, das Für und Wider abgewogen und Festlegungen für die darauffolgende getroffen. Für die Saison 2027/28 gibt es bereits Gedanken die zusätzlichen 4 Satzpunkte für das Gesamtergebnis wegzulassen.   

Es ist also ein Versuch dem Billardsport neues Leben einzuhauchen und mal was Neues zu probieren. 

Es betrifft lediglich die 1. und 2. Bundesliga, alle anderen Ligen spielen weiter nach dem alten Muster.  

Also heraus aus den eingefahrenen Gleisen auf zu neuen Ufern 

 

Gut Holz  

J. Rosenstengel (Präsident)