- und 9. Spieltag der 1. Bundesliga
Am Wochenende standen die Derbys zwischen Chemie Tschernitz und dem FSV Spremberg auf dem Programm. Am Samstag hatte der aktuelle Vizemeister das Heimrecht und staunte nicht schlecht, dass die Gäste, Thomas Hähne und Uwe May an Bord hatten. Damit war in vorweihnachtlicher Atmosphäre ein spannendes Match vorprogrammiert. Der BSV begann erwartungsgemäß mit Dirk Säglitz (297) und Christoph Thomas (317) gutklassig und konnte erst einmal durchatmen, dass Uwe May (286) und Thomas Hähne (285) nicht ihren besten Tag erwischten. Danach konnte Leon Enge (307) gegen Sven Neumann (292) den Rückstand leicht verkürzen. Das Duell der Altmeister gewann dieses Mal Reinhard Gürbig (282) gegenüber Günter Wille (271). In der Vorschlussrunde konnte Hardy Schneider (300) den Rückstand gegen Axel Schmidt (282) auf 21 Points reduzieren. Der, wie immer clever aufspielende Paul Drobig (307), ließ dann für den BSV nichts mehr anbrennen und gab den lange stark spielenden Pierre Szakasits (287) keine Chance. In einem sehr guten Bundesligaspiel gewann am Ende Chemie Tschernitz mit 1777:1736 Points.
Liebe Sportbegeisterte an den Mattscheiben. Dieses Wochenende war der Wechselspieltag mit dem sächsischen Duell. Chemnitz – Leipzig, Leipzig – Chemnitz. Die Leipziger reisten voller Hoffnung in der Kulturhauptstadt 2025 an und wollten fulminantes Billard zeigen. Das Startduell sollte das aufregendste des Gesamten Spieltags beinhalten. Aber auch nur weil es für einen Moment an Tischetikette mangelte. Zur Halbzeit eine komfortable Führung, 883 zu 832. Diese ließen sich die Chemnitzer Schlussspieler nicht mehr nehmen und packten nochmals 910 drauf. Endergebnis deutlich 1793 zu 1680.
Mannschaft des Tages: Martin Maltzahn 355; Sven Petzke 333; Christoph Thomas 317; Till Fritzsche 315; Robert Lehmann 314; Sven Hölzel 312
Summe: 1946 Points
Am 4. Advent ging es wieder ran. Die Ansprachen in Leipzig hatten es in sich. Kein Auge blieb trocken. Doch das Feuer ließ sich leider nicht so ganz auf das Spiel übertragen. 799 zu 826. zur Halbzeit. Danach sollte die Hütte brennen. Also zumindest für 50 Stoß. Marschi (331) überragend mit 194 in der 2. Somit waren die Weichen für die Gäste in der Messestadt gestellt. Auch ein, wie bereits am Vortag gut aufgelegter Robert Lehmann (315) konnte am Ausgang nichts mehr ändern. Das vom Hinspiel noch totgeglaubte Rehlein (Mario Gehrke) ließ als Schlussspieler nichts anbrennen und tütete die Punkte ein. Endstand 1647 zu 1729 zum Sieg für Chemnitz.
Zum Rückrundenauftakt empfing die Mannschaft aus Oßnig die Gäste aus Neuzauche. Nach den wirklich dürftigen Leistungen vom Vortag – mit Ausnahme von Martins starken 355 Kegeln – waren beide Teams auf Wiedergutmachung aus. Bei den Gastgebern startete ungewohnt Stefan Lehmann in die Partie, konnte jedoch mit 268 Kegeln nicht an seine Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Auch Matthias zeigte sich im Vergleich zum Vorjahr zwar deutlich verbessert, blieb mit 259 Kegeln jedoch ebenfalls unter seinen Möglichkeiten. An den Positionen zwei und drei zeigten Martin und Norman dann eindrucksvoll, was an diesem Tag möglich war. Mit jeweils 325 Kegeln brachten sie Oßnig klar in Führung und sorgten für die Vorentscheidung. Auf Seiten der Gäste konnten lediglich die beiden Aushilfsspieler Uwe und Matthias Schneider überzeugen. Die Stammspieler um Markus und Hartmut erwischten hingegen mit 266 bzw. 262 Kegeln keinen guten Tag. Die Gastgeber spielten die Begegnung anschließend souverän zu Ende. Mit einer starken Leistung von Silvio (321 Kegel) knackte Oßnig schließlich noch die 1800er-Marke und machte den Sieg perfekt. So gelang zum Jahresende doch noch ein versöhnlicher Abschluss nach der sehr schwachen Vorstellung vom Vortag. Im neuen Jahr wollen die Oßniger dann auswärts in Leipzig und Chemnitz den Sack endgültig zumachen. Mit der nötigen Anspannung und großem Siegeswillen reist das Team zu den entscheidenden Spielen nach Sachsen.
Bereits am Sonntag sahen sich die Tschernitzer in Spremberg wieder. Hier brannten von Beginn an die Hausherren ein Feuerwerk ab. Thomas Hähne (308), Uwe May (345!!!!), Leon Enge (313) und Hardy Schneider (316) erspielten Ergebnisse jenseits der 300 er Marke. Mit Pierre Szakasits (290) und Günter Wille (273) kamen noch zwei gute Ergebnisse dazu, so dass sich der FSV über 1845 Points im letzten Heimspiel des Jahres freuen durfte. Die Tschernitzer spielten zu brav mit und mussten am Ende mit 1693 Points eine haushohe Niederlage akzeptieren. Lediglich Christoph Thomas und Sven Neumann mit jeweils 294 Holz konnten gute Ergebnisse erspielen.
Mannschaft des Tages: Uwe May 345; Marcus Marsch 331; Max Gabel 327; Norman Schötz 325; Martin Maltzahn 325; Silvio Zedel 321;
Summe: 1974 Points





